• Visite bei der Krankenversicherung

    Inter-Sys Marketingberatung

Berlin, 17. Mai 2006

In einer Studie zur Leistungsfähigkeit der Online-Auftritte von Deutschlands gesetzlichen Krankenversicherungen war onlinepuls Co-Autor für den technischen Part, insbesondere zum Thema Barrierefreiheit.

Die Bedeutung des Internets für die gesetzlichen Krankenversicherer nimmt immer weiter zu. Die Kommunikation mit den Kunden und die Abwicklung von Leistungen über die Website werden zu wichtigen Kommunikations-Instrumenten.

Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Studie des Marketingberatungsunternehmens inter-Sys, an der wir als Co-Autor im Bereich „Technik“ maßgeblich beteiligt waren.

Über 250 gesetzliche Krankenversicherungen bemühen sich um die Gunst der Kunden. Da der Leistungskatalog im Wesentlichen vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, können sich die gesetzlichen Krankenversicherer vor allem durch ihren Kundenservice differenzieren. Die Studie soll aufdecken, wie verbraucherfreundlich und kundenorientiert die Websites der Versicherer wirklich sind.

Untersucht wurden die Webseiten von neun ausgewählten Anbietern in Bezug auf Inhalt, Gestaltung und Technik. Bewertet wurden sie anhand eines eigens entwickelten Kriterienkataloges. Dieser erfasst neben der technischen Umsetzung der Webseiten die grafische Umsetzung, Benutzerfreundlichkeit und Benutzerführung sowie die Eingliederung der Webseite in das Gesamt-Kommunikationskonzept der Marke. Ein weiterer Schwerpunkt war die Erfassung des Informations-, Service- und Dienstleistungsspektrums der Webseiten.

Die Ergebnisse der Studien überraschten in vielerlei Hinsicht. In punkto „Technik“ stellten wir erhebliche Unterschiede fest. Auch wurde die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit der Website, also die Zugänglichkeit auch für körperlich eingeschränkte Besucher, von einigen Anbietern mangelhaft umgesetzt.

Laut den Ergebnissen der Studie lässt in vielen Fällen die Einbindung der Webseite in das Gesamt-Kommunikationskonzept zu wünschen übrig. Viele Websites sehen aus, als gehören sie zu einem anderen Unternehmen. Dass es auch besser gehe, zeigt die BARMER. Die Website des Versicherers, die für ihren markenkonsistenten Internetauftritt auch schon mit dem IF-Award ausgezeichnet wurde, schnitt in der Studie am besten ab. Die Schlusslichter der Studie sind die Homepages der Deutsche BKK und der AOK Bayern.

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